CHINABRAND

Know-how und Trade Secrets

Der Fall war nicht einfach. Als ein deutscher Mandant seine erste Maschine nach China lieferte, entdeckte er schon nach einem Jahr, dass seine chinesischen Wettbewerber Maschinen mit der gleichen Leistung anbieten. Dies war nur mit der deutschen Technologie möglich. Die Ermittlungen ergaben, dass der Übersetzer der vertraulichen technischen Maschinendokumente die sensiblen Informationen gleich an mehrere chinesische Maschinenbauer verkauft hat.      

Innovative Unternehmen sollten in China nicht ohne Know-how-Schutz agieren. Wirksame Schutzmaßnahmen gegen Industriespionage sind alleine schon deshalb erforderlich, weil gestohlene Informationen von den Gerichten in China und in vielen anderen Ländern nur dann als Geschäftsgeheimnisse anerkannt werden, wenn sie öffentlich nicht bekannt waren, einen monetären Wert haben und durch Schutzmaßnahmen nachweisbar geschützt wurden. Die meisten Prozesse werden im Ausland nur deshalb verloren, weil die Kläger keine ausreichenden Schutzmaßnahmen nachweisen können.

Fundiertes Wissen, langjährige Erfahrung sowie Erfolge in verschiedenen Projekten ermöglichen es uns, unseren Mandanten auch bei komplizierten und anspruchsvollen Fällen des Diebstahls von Know-how  und Trade Secrets maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten. Das Gleiche gilt für das komplexe Gebiet des unlauteren Wettbewerbs, das in China und Asien an Bedeutung gewinnt.  

Bei der Prävention von Know-how-Verlust setzen wir auf die Kombination juristischer, organisatorischer, technischer und politischer Maßnahmen. Uns stehen mehr als 300 Einzelmaßnahmen zur Verfügung, die wir bedarfsentsprechend zu einem System verbinden, im Unternehmen implementieren und notarisieren lassen. Erst dadurch erreichen wir einen gerichtsfesten Schutz. Im Vordergrund stehen die juristischen und organisatorischen Maßnahmen, da der größte Teil des Wissens nicht über das Eindringen in unternehmensinterne IT-Systeme, sondern durch illoyale Mitarbeiter und Geschäftspartner verloren geht.